Mein Lebenssong ...

Lieder, Gedichte, Kurztexte
von jungen Menschen
über das Leben, seinen Sinn und seine Werte

 

 

Mein Lebenssong

ln den Ferien liefen wir unter Wellen her,
doch dann kam die eine und brach das Unglück her.
Sie nahm meinen Großvater mit voller Gewalt
und selbst vor meiner Schwester machte sie nicht Halt.
Oma drückte mich hinter 'nen Stein und wollte nachspringen,
da sprang ich ihr ans Bein und schrie ganz laut "Lass das sein!"

Mit fünf Jahr'n zu sterben
genommen von Teufels Schergen.
Das Leben ist wie Glas,
drückt man es zu fest
gibt man ihm den Rest.
Doch zum Glück gibt es noch das Band der Freundschaft,
das hält allem stand.

Doch dann nahm das Leben eine Wendung
und es schien nicht meh rals Verschwendung.
Ich lemte was es heißt Freunde zu haben,
die selbst da sind an dunklen Tagen.
So etwas hab ich noch nie verspürt,
mein Herz fühlt sich davon berührt.

Ich spüre dies zum ersten Mal
und es scheint so groß wie ein Wal.
Wie oft bekam ich schon Hass zu spüm,
das war für mein Herz eine riesen Last.

Doch als ich sie anschau erspürte ich etwas Eigenartiges in ihrem Blick,
ich dachte schon ich hätte einen Tick.
Ich dachte es war ein Traum,
doch es war keiner, er war fest wie ein Baum.

Sie öffneten mir ihre Herzen,
die so hell leuchteten wie Kerzen.
Es überraschte mich so etwas zu sehen,
ich dachte so etwas würd's gar nicht geben.

Sie sind ein Teil meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
denn sie brachten mich zur Vemunft.

Heute bin ich 15 und das Geschehene ist 8 Jahre her,
doch für mich ist es noch immer schwer.
Meine Seele wurde damals schwer verletzt,
doch viele Leute denken es wär nur dummes Geschwätz.
Viele Leute haben so etwas noch nie gesehn
und werden es auch nie verstehen,
was es heißt einen Menschen zu verlieren,
man muss beginnen sich seine eigene Welt zu kreieren.

Man darf nicht dann nur noch schwarzsehen,
man soll wieder ins Leben zurückgehen.

 

© Jessica Emeringer, LAML C7, Februar 2005

top


Einsamkeit und Zweisamkeit

Das Leben wie ein Licht erstrahlt,
wie ein Künstler, der ein Bild malt,
wird neues Leben dann geboren,
wenn die Engel in großen Choren,
die Lieder des Daseins singen,
und das Gefühl der Freude bringen.

Wenn die Einsamkeit den Tode bringt,
und die Liebe so bezwingt,
dann werden die Welten untergehen,
so haben es die Engel vorausgesehen.

Doch soll die Liebe die Einsamkeit,
besiegen für die Ewigkeit,
denn die Götter werden die bezwingen,
die andern Tod und Unheil bringen.

Denn wenn das Leben seine Spielchen spielt,
Und ein großes Urteil fällt.
Dann kann es mal dazu kommen,
Dass für manch es ein Ende nimmt.

Man muss die Umwelt respektieren,
Und nicht ausrotten so viele Tiere.
Man sollte sie leben lassen,
Und nicht halten die besten Rassen.

Doch wenn das Leben sein Ende nimmt,
weil die Engel es so bestimmen,
Wir haben alle denselben Tod,
wir sitzen alle im gleichen Boot.
Wir müssen uns einen Planeten teilen,
Wir hängen nicht an straffen Seilen.

Viele sind für den Krieg bereit,
Doch siegen wird die Zweisamkeit.
Die Götter werden den Menschen vergeben,
und Frieden wird die Welt beleben.
Denn jedoch soll auch an die anderen denken,
und Hilfe bekommen um das Leben zu lenken.

© Sophie Meyer, LAML C7, Februar 2005

top

 

In den Träumen

IN DEN TRÄUMEN SIEHST DU ALL DIE JAHRE HINTER DIR
SIEH DICH NICHT ZU LANGE NACH IHNEN UM,
DENN DU KANNST NICHTS MEHR DARAN ÄNDERN
DU MUSST JETZT SO LEBEN UND DAMIT UMGEH’N
AN LIEBSTEN WÜRDEST DU DEINE VERGANGENHEIT VERGESSEN
UND NEUER MENSCH GEBOREN WERDEN

ICH HABE IMMER ALS RAT BEKOMMEN
DU SOLLST NUR AUS LIEBE HANDELN UND AUF DEINE STIMME HÖR’N
DIR GOTT AN VERTRAUEN UND ALLES DAFÜR GEBEN
DU SOLLST BIS ZUM BITTEREN ENDE WEITERGEH’N
DOCH WENN NUR DIE LIEBE ZU ETWAS ZÄHLT
KOMMT MAN SCHNELL AUF DIE FALSCHE BAHN

ICH HABE ALLES IN MEINER JUGEND PROBIERT
UND MEIN LEBEN MIT ALKOHOL UND DROGEN RUINIERT
JETZT DIE GENERATION NACH MIR
DIE KONSEQUENZEN VON MIR TRAGEN
KINDER SOLLEN IHRE ELTERN ALS VORBILD NEHMEN
SO SIND SIE AUTOMATISCH AUCH S0 VERLOREN IN DIESER WELT

MAN BEKOMMT DIE IMPRESSION
WENN MAN IN DIESEM TIEFEN LOCH SITZT
DANN DORT NICHT MEHR HERAUS ZU KOMMEN
ABER NUR MUSST STARK SEIN
UND ERST GAR NICHT DAMIT ANFANGEN
ICH GEB DIR ALS RAT MIT AUF DEN WEG
DASS DU AUFSTEHN’ MUSST, WENN DU AM BODEN BIST

AUCH WENN DEINE ELTERN NICHT
DIE BESTEN VORBILDER FÜR DICH WAR’N
DU MUSST ES VERSUCH’N BESSER ZU MACHEN
DENN DAS VERBESSERT DEINE UND DIE ZUKUNFT DEINER KINDER
DIE WELT KANN SICH NICHT MEHR VERSCHLIMMERN
SONDERN NUR NOCH VERBESSERN

© Martine Emering, LAML C7, Februar 2005

top

 

Hey du

Hey du,
lass dir mal Zeit und hör mir zu,
komm her schalt das Telefon aus,
denn ich sag dir jetzt, warum du das Leben so brauchst:

Dein Leben soll dir wichtig sein,
denn es ist dein, nicht mein,
helfe anderen in Not,
denn ihr lebt in einem boot,
ich hasse alle Lügen,
doch ich genieße das Leben in vollen Zügen

Hey du,
lass dir mal Zeit und hör mir zu,
komm her schalt das Telefon aus,
denn ich sag dir jetzt warum du das Leben so brauchst:

Das Leben ist ein Spiel ohne zurück,
deshalb braucht man viel Glück,
Leiden heißt Schmerz,
Schmerz heißt Tot,
Leben will gelernt sein,
genau wie das fischen am Rhein

Hey du,
lass dir mal Zeit und hör mir zu,
komm her schalt das Telefon aus,
denn ich sag dir jetzt warum du das Leben so brauchst:

Sport ist mein Leben,
Spaß möcht ich geben,
Teamwork ist wichtig,
nach Spaß bin ich süchtig,
spielen macht Freude,
das lieben die Leude,

Hey du,
lass dir mal Zeit und hör mir zu,
komm her schalt das Telefon aus,
denn ich sag dir jetzt warum du das Leben so brauchst:

Warum geht es mir so gut,
die Armen brauchen mut,
diesen geht es schlecht,
sie haben gar kein Recht,
viele Leute sterben, z.B.: in der Bronx
doch leider ist dies das Ende meines Lebenssongs

 

© Chris Dentzer, LAML C7, Februar 2005

top

 

Mein Leben

Niemand ist eins,
nein, er ist zwei.
Ein glückliches Lachen
ein verzweifelter Schrei.

Wie viele Menschen auf unserer Welt,
leben in Armut, haben kein Geld?
Wie viele Menschen auf unserer Erden
müssen vor Hunger und Elend sterben?

Doch mein Leben, ganz normal,
ist so toll und ohne Qual.
Fröhlich singen, spielen, lachen
und ab und zu ein Späßchen machen.

Genau so soll mein Leben sein
mit Feunden, ja und nicht allein.
Trauer, Tränen ständig weinen
unter Grausamkeiten leiden.

Manchmal gibt es auch das Glück
leider aber kein zurück.
Bloss hier allein,
will ich nicht sein.
denn Freunde gibt es auch noch hier.
Wenn ich sie brauch,
sie helfen mir

Sie und Familie sind ganz wichtig
ohne sie läufts nichts mehr richtig.
Nur mit Freunden umhertoben,
denn im Leben steht Spaß ganz oben

An Feiertagen fröhlich singen
Jedem immer Freude bringen
Leider morgens früh aufstehn
und müde in die Schule gehn.

Vor dem Sterben will ich machen
was ich immer machen wollt
Blödsinn machen und dumm lachen
Und das tun, was ich nicht sollt.

Dann kommt das Ende meines Leben
Das denkt ihr, ach was von wegen
denn sterben muss mal jedermann
auch der, der alles machen kann.

Ein Traum, er war wunderschön weich,
des Freundes Augen machten mich so reich.
Diese Fröhlichkeit hatte hat mich verwirrt,
bin jahrelang herumgeirrt.

Habe nach meinen Träumen gesucht,
hab die halbe Welt verflucht.
Auf Knien gebettelt und gefleht,
konnte nicht glauben, dass sie vor mir stehn.

Meine Freunde, Familie haben mich begleitet
haben in mir Fröhlichkeit verbreitet.
bis es dann vorüber war
denn der Tod ist jedem nah.

© Laura Cattaneo, LAML C7, Februar 2005

top

Jeden Morgen

Jeden Morgen wach ich auf
mit demselben Gefühl im Bauch
Was tu ich noch auf dieser öden Welt?
In einer Welt wo Krieg und Rassismus die Welt regieren

Das Leben heißt Leiden
Und Leiden heißt sein
Man kann nichts vermeiden
Die Hoffnung ist klein

Doch ich habe Hoffnung,
Hoffnung auf eine bessere Welt
Eine Welt in der Frieden und Harmoniealltäglich sind
Wo niemand auch nur daran denkt rassistisch zu sein

Der Fehler des Menschen
ist der Mensch selbst
Du kannst ihn nicht bekämpfen
Doch du spürst wie du fällst

Jedes Leben hat mal ein Ende
und es ist schon in Sicht
Du darfst niemals aufgeben
denn das Leben ist Pflicht

Am Ende bist du in einem Tunnel, am Ende ein Licht
Du gehst darauf zu
und kommst ins Paradies
und bist bis in die Ewigkeit glücklich

 

© Joe Richter, LAML C7, Februar 2005

top

 

 

Das Leben

Was bedeutet Leben und was bedeutet Glück?
Ich lebe, weil ich muss
Es gibt kein Zurück
(Kein Grund zum Verdruss)

Leben heißt Leiden
Und Leiden heißt sein
Man kann nichts vermeiden
Die Hoffnung ist klein

So viel Gefühle
Sie rauben den Verstand
Dann des Leides Kühle
Das Leben am Rand

Freude und Schmerz
Legst du abwechselnd an den Tag
Verstand oder Herz
Intuition ist gefragt

Der Fehler des Menschen
Ist der Mensch selbst
Du kannst ihn nicht bekämpfen
Doch du spürst wie du fällst

Das Leben ist das Leben
Das Ende ist in Sicht
Du darfst nie aufgeben
Das Leben ist Pflicht

© Li Thoma, AL 6C2, Dezember 2002

top

 

Mein Leben ist cool

Mein Leben ist cool
voller Spannung und Action
es ist interessant
jedoch auch voller Angst

Ich habe viele Freunde die mir zur Seite stehen
jedoch hab ich auch Neider
die meinen Fleiß nicht verstehen

Turnen ist mein Leben
jedoch auch die Schule
alles was ich tue ist mein Vergnügen

Meine Familie ist mir wichtig
ohne sie würd'es mich gar nicht geben
ich hoffe dass es jedem
bis ans Ende seines Lebens gut ergeht

Ich liebe meinen Charakter
wie auch mein Verhalten
ich liebe mich wie ich bin

Manchmal bin ich auch verzweifelt
dann bin ich voller Wut und schlechter Laune
das vergeht jedoch nach kurzer Zeit

Ich hasse jede Lüge
alles was nicht ehrlich ist

© Fabienne Weber, LAML B22, Dezember 2002

top

 

Mir wichtig

Mein Leben ist mir wichtig.
Ich sorge um meine Gesundheit.
Helfe den andern.
Bin fröhlich wenn ich lebe.

Meine Freunde sind mir wichtig.
Freunde sind mein Leben.
Kann über Probleme reden.
Ohne meine Freunde wäre es nicht so lustig.

Mein Sport ist mir wichtig.
Ich möchte noch etwas erreichen.
Ich mache es nur für mich,
und nicht für die andern.

Meine Familie ist mir wichtig.
Ohne die Familie wäre es schwer zu leben.
Meine Familie sorgt immer für mich.
Und das ist gut.

Mein Körper ist mir wichtig.
Damit kann ich alles tun.
Kann mich bewegen und
habe eine gute Körperbeherrschung.

© Stéphanie Sillero, LAML B22, Dezember 2002

top

 

Pfeif auf die Schule

Mit der Schule hab ichs langsam satt
Immer wieder arbeiten, lernen,
Sonst noch was?

Kaum zu Hause und schon schuften wegen Mathe morgen.
Nie lange Zeit mit Freunden zusammen sein.
Mein Leben besteht nur noch aus...

SCHULE, pfeif auf die SCHULE
Zu viel ist zu viel
SCHULE, pfeif auf die SCHULE
Es geht nix mehr
SCHULE, pfeif auf die SCHULE

Ich möcht doch nur ’ne Woche frei
Nur ’ne Woche, um den ganzen STRESS abzubauen
Ist doch nicht zu viel verlangt...

SCHULE, pfeif auf die SCHULE
Zu viel ist zu viel
SCHULE, pfeif auf die SCHULE
Es geht nix mehr
SCHULE, pfeif auf die SCHULE

Mein Sport kommt zu kurz
Doch nächste Woche
SCHULE!!

Vergiss es, Schluss und aus.
Dann kommt mein Sport nicht mehr zu kurz...

© Christian Molitor, AL B21, Dezember 2002

top

 

Nur Mut!!!

Oft verspüren wir Trauer,
über unsern Rücken läuft ein kalter Schauer,
Wir müssen das Leben akzeptieren so wie es ist,
auch wenn man die schönen Seiten manchmal vermisst, sogar vergisst.

Unsere Probleme, unser Ich scheint so klein,
im Gegensatz zu andern Schererein,
Krieg, Hass, Rassismus und Tod,
da kommt so schnell nichts wieder ins Lot.

Manche glauben, man solle leben,
als würd's nichts Besseres geben,
doch was ist mit Paradies und Weltfrieden,
oder, dass alle Menschen sich lieben?

Alles leere Worte, ohne Bedeutung,
doch mit Gottes Leitung,
können wir vieles erreichen,
bei ihm müssen wir nicht nur fasten und beichten.

Man muss auch an Glück, Geborgenheit und Frieden denken,
Krieg ist nicht das Einzige was Gott uns kann schenken.
Wir sollten mit unserm Schicksal zufrieden sein,
nicht nur nörgeln, kritisieren und schrein.

Irgendwo und irgendwie geht es uns doch gut,
geniebe dein Leben ,nur Mut, nur Mut!!!!

© Lynn Schroeder, AL 6C2, Dezember 2002

top

 
Die Macht, die Welt zu verändern

Eines Tages wachte ich auf,
Mit dem Gefühl im Bauch,
Ich dachte übers Leben nach,
da kam mir in den Sinn: Ach,
Was kann ich tun um die Welt zu verändern?
Wie erreiche ich Frieden in anderen Ländern?

Warum ist die Welt so ungerecht?
Macht und Reichtum geht vor Recht,
Man sollte Hilfe schicken an alle Orte,
Denn Taten sagen mehr als Worte.

Der Mensch führt ständig Krieg,
Und will nur den Sieg,
Doch was hat er für 'nen Sinn?
Was hat man von seinem Gewinn?
Er kostet Menschenleben,
Doch was soll das ständige Streben,
nach Ruhm, Reichtum und Macht,
wenn am Ende ja doch keiner lacht?
Im Krieg gibt es keine Sieger,
Selbst der Stärkste hat tote Krieger.

Warum ist die Welt so ungerecht?
Macht und Reichtum geht vor Recht,
Man sollte Hilfe schicken an alle Orte,
Denn Taten sagen mehr als Worte.

Viele Menschen leiden an Hungersnot,
Und gehen dadurch in den Tod,
Und wir, wir leben im Überfluss,
Und viele sind sich dessen nicht einmal bewusst,
Für sie ist es fast wie selbstverständlich,
Viel Essen und ein gut gedeckter Tisch,
Denn da hier alle genug zu Essen haben,
Braucht keiner die Last des Hungers zu tragen,
Doch obwohl wir wissen, andern Menschen geht es nicht so gut,
Gibt es kaum jemanden der etwas dagegen tut,
Es wird viel darüber lamentiert,
Doch viel ist bis jetzt noch nicht passiert.

Warum ist die Welt so ungerecht?,
Macht und Reichtum geht vor Recht,
Man sollte Hilfe schicken an alle Orte,
Denn Taten sagen mehr als Worte.

Der Mensch ist wirklich ein Egoist,
Was kümmert's ihn, was mit andern ist?
Ihn interessiert nur das was er gerade tut,
Und Hauptsache es geht ihm gut.
Jeder Mensch allein ist stark,
Doch nur zusammen haben sie die Macht,
Etwas zu verändern in hungernden und zerstrittenen Ländern.
Doch sie sollten ihre Macht nutzen mit Verstand,
Denn das Schicksal der Welt liegt in ihrer Hand.

© Benjamin Loos, Philippe Thill, AL 6C2, Dezember 2002

top

 
Gedanken übers Leben

Am Abend ging ich ins Bett
Lag noch wach und dachte nach
über den Sinn des Lebens.

Mir fiel auf, dass es mir gut geht
Und eben anderen Leuten nicht so gut.
Es gibt Menschen die leiden unter Hungernot
Und wenn ich mal was brauch
Dann geh ich um die Ecke in den Supermarkt.

Meine Gedanken laufen nur so.
Mir kommen viele Fragen in den Kopf.
Wenn ich krank bin geh ich ins Krankenhaus
Doch andere Leute haben es nicht so
Ünd müssen Tage lang wanderen
um dann vielleicht doch nicht anzukommen.

Warum geht es mir so gut
Und anderen so schlecht.

Wenn ich mich langweille gehe ich Fern schauen
Und andere Kinder in der dritten Welt
Müssen schuften bis zum Ende
Und ich mache gar nichts.

Warum geht es mir so gut
Und anderen so schlecht.

Meine Ideen haben kein Ende
Und ich wusste nicht wie lange ich noch nach dachte.
Am anderen Morgen war ich noch sehr Müde.
Der einzige Satz den ich noch wusste

War der:

Warum geht es mir so gut
Und anderen so schlecht.

© Philippe Weber, AL 6C2, Dezember 2002

top