| Das religionspädagogische
Portal der katholischen Kirche in Deutschland hält was es verspricht:
Es will "eine Internetseite für Religionspädagoginnen
und Religionspädagogen" sein und ihnen "Zugang zu elektronisch
verfügbaren Hilfen für die Gestaltung des Religionsunterrichts
und die religiöse Bildungsarbeit" bieten. Es besteht kein
Zweifel daran, dass rpp-katholisch ein sehr wertvolles und nützliches
Online-Dokumentationszentrum bereits ist und weiter werden wird.
Nicht weniger doch auch nicht mehr!
Das Medium Internet wird von vielen nur als Informations-Vollmilch-Sau
gesehen und zum Downloaden von Dateien genutzt. Viele haben noch nicht
erkannt, dass das Internet als Kommunikationsmedium auch im schulischen
(Religions)Unterricht sinnvoll eingesetzt werden kann.
Die Jugendlichen bewegen sich quer durch das Internet, deshalb ist es
schade, dass rpp-katholisch es verpasst hat, gerade Jugendlichen einen
Zugang anzubieten, Antworten auf ihre religösen Fragen und ihr
religiöses Suchen zu finden.
Online unterstütztes Lernen leitet Schülerinnen und Schüler
hin zu einem selbstverantworteten und autonomen Lernen - auch über
den Unterricht hinaus. Es ist demnach zu bedauern, dass rpp-katholisch
keine Lernplattform ist, die "communities" Raum zur gemeinsamen
Bildungsarbeit bietet.
Viele Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten selbst wertvolle Unterrichtsbausteine,
doch rpp-katholisch bietet keine Möglichkeit, solche Bausteine
andern zur Verfügung zu stellen, schade!
rpp-katholisch verweist aber mit einem Link auf die Religionspädagogische
Plattform im Internet der EKD, rpi-virtuell, die sich in den letzten
Jahren zu einer umfassenden Lernplattform entwickelt hat. Somit ist
ein deutlicher ökumenischer Schritt getan.
Was nicht ist kann noch werden. In dieser Hoffnung, dem Neugeborenen
alles Gute.
Jean-Louis Gindt

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